So verbringt der Österreicher seine Freizeit

Sieht man sich die letzte Payback Freizeitstudie an, so wird schnell klar: Die Österreicher legen besonders viel Wert darauf, die kleinen Alltagsfreuden bewusst zu genießen. Die Studie zeigt auch, wenn es um die Gestaltung der Freizeit geht, dass die Österreicher experimentierfreudig sind. Jedoch zeigt die Studie auch, dass die Österreicher bei ihrem Hang zur Experimentierfreude häufig eingeschränkt werden – nämlich durch die Zeit.

Ältere Studienteilnehmer haben angegeben, Momente bewusster zu genießen

Tagtäglich verbringt der Mensch seine Zeit damit, kleinen Freuden oder Hobbys nachzugehen. Das kann Musikhören sein, Lesen oder aber auch Basteln. Laut einer aktuellen Umfrage ist es den Österreichern besonders wichtig, dass diese Momente genossen werden. Im Zuge der repräsentativen Payback Freizeitstudie, an der 1.020 Personen teilgenommen haben, haben 74 Prozent angegeben, sie würden Glücksmomente im Alltag bewusst genießen. Sieht man sich die Generation der Babyboomer an – also jene, die zwischen 61 und 79 Jahre alt sind -, dann sind es 84 Prozent. 

Die Ergebnisse der Studie bestätigen den globalen Trend: Es geht es darum, dass Augenblicke bewusst erlebt werden, sodass es zu einer langfristigen Steigerung des Wohlbefindens kommt. 

Soziale Netzwerken werden als Inspiration genutzt

Die Studienergebnisse zeigen, dass die Freizeitgestaltung und die Hobbys eine durchaus große Rolle spielen, wenn es darum geht, einen Ausgleich zum stressigen Alltag zu finden. In Österreich ist man hier auch recht entdeckungsfreudig. Ein Viertel der Befragten, also 25 Prozent, gab an, man werde in diesem Jahr auch neue Hobbys ausprobieren. Dabei scheint Social Media eine enorm wichtige Bedeutung zu haben. Denn 21 Prozent lassen sich von Empfehlungen und Trends, die in sozialen Netzwerken zu finden sind, inspirieren. 

Im Zuge der Recherche greift der Österreicher gerne auf Erfahrungsberichte bzw. Empfehlungen zurück. So etwa, wenn es um den Besuch von Restaurants geht. Hotels werden ebenfalls im Vorfeld überprüft. Aber auch im Bereich Online Glücksspiel holt man zuvor Informationen ein. In Österreich sieht man sich einmal die Rezensionen an, bevor der Willkommensbonus aktiviert wird. Denn so kann man sich im Vorfeld ein Bild verschaffen, ob der Anbieter den eigenen Vorstellungen entspricht oder nicht. 

Zwischen Musik hören, Sport treiben und Einkaufen gehen 

Geht es um die Bedeutung des Freizeitvergnügens, so zeigt die Studie doch ein paar Unterschiede auf: 73 Prozent der Befragten würden etwa beim Lesen, beim Musikhören oder Fernsehen ihren Ausgleich finden, während 55 Prozent der Befragten angegeben hat, man sei lieber aktiv unterwegs. 53 Prozent legen besonders viel Wert auf Gesundheit und Fitness – die Babyboomer (61 Prozent) sind sogar noch sportbegeisterter als die Generation Z (58 Prozent). 

Jedoch hat auch das Zocken einen wichtigen Platz eingenommen, wenn es um die Gestaltung der Freizeit geht. Dabei spielt es eigentlich keine Rolle, ob anal oder digital. 38 Prozent haben angegeben, sie greifen gerne zu Gesellschaftsspielen – dazu gehören die klassischen Karten- sowie auch Brettspiele. Hingegen haben 36 Prozent angegeben, sie würden vermehrt im Internet spielen oder mit dem Handy zocken. 26 Prozent der Babyboomer haben ebenfalls angegeben, im Internet oder am Handy zu spielen. 

Sich vom stressigen Alltag im Shopping Center erholen? Ein Drittel hat angegeben, sie würden hier einen Ausgleich finden, wenn sie durch die Läden bummeln würden. 38 Prozent gehen dabei gerne in den Buchhandel; hier schätzt man vor allem das umfangreiche Angebot von Kreativ- und Schreibbedarf, bis zu Spielen oder auch Geschenkideen. 

50 Prozent der Befragten hätten gerne mehr Zeit für ihre Hobbys

Die Studienergebnisse zeigen, dass die Österreicher:innen trotz der wirtschaftlichen Anspannung auf nichts verzichten, aber beim Einkaufen bewusst auf den Preis schauen”, so Walter Lukner, der Geschäftsführer von Payback Österreich. Laut der Umfrage setzt mehr als die Hälfte der Befragten, 55 Prozent, auf Rabatte, Coupons oder Gutscheine, damit im Rahmen der Freizeitaktivitäten Geld gespart werden kann. 

Die Umfrage hat aber auch gezeigt, dass es vielen Teilnehmern an Zeit fehlt: Die Arbeit, familiäre Pflichten oder auch Termine sind die Hauptgründe, wieso weniger Freizeit bleibt und somit das Hobby nicht wie gewünscht ausgeübt werden kann. 50 Prozent haben angegeben, sie hätten lieber etwas mehr Zeit, um ihrem Hobby nachgehen zu können.