Zehn Gründe, die für eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sprechen
Die Energiepreise in Österreich nehmen seit 2020 stetig zu. Wer den steigenden Beträgen auf der Stromrechnung entgegenwirken möchte, investiert in eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Zehn Gründe sprechen dafür:
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Photovoltaikanlagen senken die Stromrechnung
Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach fungiert als hauseigener Energielieferant. Sie verwendet Sonnenlicht, um daraus Sonnenenergie zu machen. Haushalte, die darauf setzen, nutzen weniger „normalen“ Strom.
Welchen Strombedarf die PV-Anlage im Jahr deckt, hängt von ihrer Ausstattung ab. Durchschnittlich sind es 30 bis über 60 Prozent. Das macht sich positiv auf der Jahresstromabrechnung bemerkbar. Die Stromrechnung sinkt. Der Haushalt spart Energiekosten.
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PV-Anlagen nutzen eine unendliche Ressource
Die Photovoltaik-Funktionsweise basiert auf wolkenlosem Himmel. Die Stromproduktion klappt, wenn die Sonne ungehindert auf die Solarmodule trifft. Sonnenlicht kostet nichts und steht in unendlicher Menge zur Verfügung.
Die Sonnenstrahlen aktivieren in den Solarzellen die Elektronen. Durch deren Bewegung entsteht Gleichstrom. Damit der Sonnenstrom für Haushalte nutzbar ist, wandelt ein Wechselrichter ihn in Wechselstrom um.
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Photovoltaik-Funktionsweise ist leise
Erneuerbare Technologien gehen teils mit unüberhörbaren Geräuschen einher. Bei einer Wärmepumpe sind es durchschnittlich 50 Dezibel. Das entspricht der Lautstärke eines normalen Gesprächs. Auf die Dauer zerrt dies an den Nerven. Eine Photovoltaikanlage arbeitet dagegen lautlos.
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Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach steigert den Hauswert
Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach macht ein Haus energieeffizienter. Dadurch steigt dessen Wirtschaftlichkeit. Davon profitieren Hausbesitzer, die mit dem Gedanken spielen, ihre Immobilie zu verkaufen. Deren Verkaufspreis kann um bis zu 20 Prozent in die Höhe klettern.
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Sonnenstrom verdrängt nicht erneuerbare Energiequellen
Eine PV-Anlage ersetzt einen Teil des gebrauchten Stroms durch Sonnenstrom. Ein Modell ohne Speicher deckt ein Drittel des jährlichen Strombedarfs. Wer eine PV-Anlage mit Speicher nimmt, verdoppelt den Wert.
Eine bewusste Entscheidung gegen „normalen Strom“ verdrängt Energie aus fossilen Quellen zunehmend vom Markt. In Österreich besteht der Strommix zu 13 Prozent aus Strom, der mithilfe von Kohle oder Atomkraft entsteht.
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Photovoltaikanlagen verhelfen Österreich zur Klimaneutralität
Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ist ein „Ja“ zu erneuerbaren Energien. Diese fördert der österreichische Staat. Sein Ziel: Das Land bis 2040 klimaneutral zu machen. Zehn Jahre früher als die Europäische Union.
Damit das klappt, treibt Österreich den Ausbau von Windkraft und Photovoltaik voran. Fördermaßnahmen für Privatpersonen und Unternehmen sollen helfen.
Besonders bei der Stromproduktion stehen erneuerbare Energien laut EAG (Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz) im Mittelpunkt. Bis 2030 soll der Strom zu 100 Prozent darauf basieren.
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Nullbesteuerung vergünstigt PV-Anlagen
Eine staatliche Maßnahme, um der breiten Masse erneuerbare Energien schmackhaft zu machen, ist der Verzicht auf die Mehrwertsteuer.
Der Nullsteuersatz gilt bei Photovoltaikanlagen bis 35 Kilowatt auf:
- den Kauf
- die Lieferung
- die Installation
Die Kosten sinken um 20 Prozent. Die Nullbesteuerung gilt seit Jänner 2024. Diese Fördermaßnahme endet zusammen mit dem Jahr 2025.
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Eine PV-Anlage mit Speicher macht Solarstrom nachts nutzbar
Bei einer PV-Anlage findet die Transformation von Sonnenlicht in Sonnenstrom „in Echtzeit“ statt. Die erzeugte Energie speist die elektrischen Geräte, die sich in diesem Augenblick im Einsatz befinden. Ein Energieüberschuss landet im öffentlichen Stromnetz.
Besitzt die Photovoltaikanlage auf dem Dach einen Speicher, sammelt dieser den nicht genutzten Sonnenstrom. Die Akkumulatoren wandeln ihn in chemische Energie um. In dieser Form verharrt er, bis in sonnenlosen Stunden Strombedarf herrscht.
Achtung: Ein Batteriespeicher erhöht die Rechnung einer PV-Anlage um rund 10.000 Euro.
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Photovoltaikanlagen eignen sich für viele Dachformen
Der Energieertrag bei PV-Anlagen fällt hoch aus, wenn die Solarmodule im 30-Grad-Winkel stehen. Daher eignen sich die Photovoltaikanlagen für Satteldächer und Walmdächer. Auch auf einem Pultdach kommen sie infrage, sofern das Dach nach Süden zeigt. Damit sich eine PV-Anlage auf einem Flachdach lohnt, braucht sie eine stabile Unterkonstruktion.
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PV-Anlagen sind schnell montierbar
Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach zu installieren, dauert im Schnitt einen bis fünf Tage. Neben der Dachform nimmt die Größe der Anlage auf die Dauer der Montage Einfluss. Diese läuft in diesen Schritten ab:
- Gerüst aufstellen
- Dachhalterung anbringen
- Solarmodule befestigen und verkabeln
Nach der Elektroinstallation nehmen die Installateure die PV-Anlage in Betrieb.
Fazit: Photovoltaikanlagen sind umweltfreundliche Energielieferanten
Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach transformiert Sonnenlicht zu Strom. Sie erzeugt Energie umweltfreundlich. Gleichzeitig macht sie ihre Besitzer von Stromanbietern unabhängig. PV-Anlagen sind langfristig ein Pluspunkt für Geldbörse und Umwelt.